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Geschichte der Schweiz

Die Schweiz in ihrer heutigen Form gibt es seit 1848. Damals wurde aus einem Staatenbund der Schweizer Kantone ein Bundesstaat mit einer Bundesverfassung. Der amtliche Name lautet Schweizerische Eidgenossenschaft. Das internationale Geschichte der SchweizLandeskennzeichen lautet CH, für Confoederatio Helvetica, die lateinische Version des amtlichen Namens also. So wird keine der vier offiziellen Amtssprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch einer anderen gegenüber bevorzugt. Die Schweiz heute ist eine parlamentarische Republik bestehend aus 26 Gliedstaaten, den so genannten Kantonen. Der Gründungsmythos des Landes geht auf das Jahr 1291 zurück, als sich die drei Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden zur so genannten Alten Eidgenossenschaft zusammenschließen. Anlass war der Tod des deutschen Königs Rudolf I. von Habsburg, waren die Gebiete der heutigen Schweiz damals doch Teil des Heiligen Römischen Reichs. Mit dem neuen Bündnis wollten die Kantone ihre Privilegien und Freiheiten auch in der Zukunft sichern. Weitere Partner kamen in den folgenden Jahrzehnten schrittweise hinzu, die Eidgenossenschaft stieg zum großen Machtfaktor im süddeutschen Raum auf. De facto verlor das Reich und die Habsburger als Herrscherhaus kontinuierlich an Einfluss im Schweizer Raum. Mit dem Frieden zu Basel 1499 musste der Kaiser dies erstmals formell anerkennen. Bis zum Westfälische Frieden von 1648 blieb die Eidgenossenschaft dennoch rechtlich Teil des Heiligen Römischen Reichs. Danach wurden die einzelnen Kantone selbstständige Staaten. Die Reformation und die anschließende Gegenreformation im 16. und 17. Jahrhundert traf die Eidgenossenschaft jedoch hart und führte zu einer tiefen territorialen und konfessionellen Spaltung der Schweiz. Die konfessionellen Grenzen blieben mehr oder minder bis heute bestehen. Innerhalb der Eidgenossenschaft traten Spannungen aus religiösen Gründung immer wieder bis ins 18. Jahrhundert hinein auf. Die alte Eidgenossenschaft endete 1798 mit dem Franzoseneinfall, die Kantone wurden neu eingeteilt und daraus der Einheitsstaat Helvetische Republik gegründet. Es handelte Schweizer Geschichtesich um einen Vasallenstaat Frankreichs. Mit den Befreiungskriegen 1813 löste man sich wieder aus diesen Fesseln. Auf dem Wiener Kongress im Jahre 1815 ordneten die Fürsten Europas die europäische Landkarte neu. Die Grenzen der Eidgenossenschaft wurden damals im wesentlichen so anerkannt wie sie bis heute bestehen. Auch die Grenzen der Kantone wurden festgezurrt. Ähnlich wie in Deutschland versuchte man in der kommenden Zeit den vor-napoleonischen Zustand wieder herzustellen. (Restauration) Mit dem Bundesvertrag entstand einer neuer Staatenbund. Mit einem kurzen Krieg 1847 wurde jedoch der Weg frei für eine stärkere Bündelung der Macht – der moderne Schweizer Bundesstaat entsteht.


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